Cover-Schönheit: "Strange the Dreamer" von Laini Taylor

Sonntag, 26. März 2017

Ich muss gestehen, ein Coverkäufer zu sein - wird ein Buch von einem wunderschönen Cover geziert, ist das bei mir meist schon die halbe Miete.

Der Auftakt zu Laini Taylors neuen Reihe, "Strange the Dreamer", wird zweifelsohne von einem atemberaubend schönen Cover geschmückt - der Kontrast zwischen dem satten Indigoblau und der goldschimmernden, aus Ornamenten bestehenden Libelle, der blaue Buchschnitt und nicht zuletzt die Zeichnungen im Buchinnern tragen dazu bei, dass ich dieses Prachtexemplar ewig anschauen könnte.












Dennoch: Wäre dieses Buch nicht der Überraschungstitel in einer von mir abonnierten Buchbox gewesen (aus Spoilergründen verrate ich vorerst nicht, um welche Buchbox es sich handelt), wäre es vermutlich nicht so schnell in mein Regal gewandert - Coverkäufer hin oder her. Ich bin wohl eine der Wenigen, die ihre allseits bekannte "Daughter of Smoke and Bone"-Reihe nicht gelesen haben. Irgendwie hat mich der Inhalt nie genug gereizt, um es mir zuzulegen. 

Umso erwartungsloser werde ich wohl an "Strange the Dreamer" herangehen. Der Klappentext klingt nach einer außergewöhnlichen Geschichte, die richtig gut werden könnte - trotzdem weiß ich nicht wirklich, was mich erwarten wird und wann ich das Buch zur Hand nehmen werde.

Lasst ihr euch auch gerne von einem schönen Cover becircen und zu einem Kauf hinreißen? 

Konntet ihr mit Laini Taylors Büchern bereits Erfahrungen machen? Wenn ja: Wird "Strange the Dreamer" auch in euer Regal wandern?

Bücher, die die Welt liebt - und mit denen ich nichts anfangen konnte...

Donnerstag, 23. März 2017

















Immer mal wieder stolpere ich über Bücher, die mir das Gefühl geben, mit meinem Buchgeschmack stimmt etwas nicht - schließlich habe ich doch erst kürzlich die vor Begeisterung sprühende, schwärmende Rezension eines Buchbloggers meines Vertrauens zu diesem Buch gelesen? 

Habe dank der 5-Sterne Bewertung auf goodreads euphorisch auf den "Bestellen"-Button geklickt oder das Buch aus dem "Bestseller"-Regal in der Buchhandlung mitgenommen?

Um dann an jenes Buch gewandt festzustellen: Das wird wohl nichts mit uns. Die Lesewelt liebt dich und ich? Ich kann mit dir nichts anfangen und wundere mich, wie dieselben Seiten, die bei dutzend Buchbloggern Lobeshymnen ausgelöst haben, mir lediglich ein Stirnrunzeln entlocken können.


Ich wollte die oben aufgeführten Titel lieben, wollte es wirklich.

Aber während ich mich mit der Protagonistin von "Du neben mir" einfach nicht anfreunden konnte, wollte der Funke bei "Die Überlebenden" nicht überspringen - ich empfand die Handlung als unheimlich zäh und langatmig, weshalb ich es sogar nach langer Quälerei abgebrochen habe.
Bei "Cruel Beauty" und "Anna and the French Kiss" habe ich zwar bis zum Ende durchgehalten, doch von Sogwirkung fehlte jede Spur. Das Ende von "Cruel Beauty" war zwar verdammt unerwartet und absolut unvorhersehbar, aber mir einfach viel zu abgedreht und an den Haaren herbeigezogen. Und die angebliche Romantik von "Anna and the French Kiss" weigerte sich, bei mir anzukommen.

Zugegeben: Ich kann die vier genannten Titel nicht als schlecht, allemal als "in Ordnung" bezeichnen. Doch in die überwiegenden Lobeshymnen kann ich, so gern ich es getan hätte, nicht einstimmen.



Ging es euch auch schon einmal ähnlich? 

Wenn ja: Welche Bücher werden gefühlt von der ganzen Welt geliebt, konnten in euch jedoch überhaupt keine Begeisterungsstimmung auslösen?

Meine Top-Bücher 2016

Sonntag, 19. März 2017


Okay, zugegeben: Ich bin ziemlich spät dran, um euch nun, Mitte März, meine Favoriten des vergangenen Lesejahres zu präsentieren, aber da ich solche Posts auf anderen Blogs immer gerne verschlinge, um mir neue Anregungen zu holen bzw. potenzielle neue Lieblingsbücher auf meiner Wunschliste hinzuzufügen, dachte ich "besser spät als nie".

Und hier sind sie nun (in keiner wertenden Reihenfolge): Meine Lieblinge des vergangen Jahres und damit allesamt Bücher, die mich daran erinnern, warum ich das Lesen so sehr liebe.













Ich schätze, Matt Haig ist inzwischen so ziemlich jedem ein Begriff und falls doch nicht, solltet ihr das schleunigst ändern, denn mit "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" hat Matt Haig ein höchst einfühlsames, interessantes und wichtiges Buch zum Thema "Depression" geschrieben. Weil Matt Haig selbst von dieser ernstzunehmenden Krankheit betroffen war, schafft er es wie es wohl kein Außenstehender je könnte, die Abgründe dieser Krankheit nachvollziehbar und auf nahe gehende Weise zu beschreiben. 
Ein einmaliges und unvergleichliches Leseerlebnis!















"So wie die Hoffnung lebt" von Susanna Ernst ist in der Tat ein Buch voller Hoffnung und erzählt eine Geschichte, über die ich gar nicht allzu viel verraten möchte, außer, dass sie von Ängsten, Neuanfängen und einer aufopfernden, selbstlosen sowie mutmachenden Liebe handelt. Wer gerne ein Buch lesen möchte, das zum Lachen und zum Weinen bringt und dabei Hoffnung spendet, ist hiermit richtig beraten.














 Von Jenn Bennetts "Night Owls" habe ich hier auf meinem Blog schon zu genüge geschwärmt. Nur so viel sei gesagt: Wer Lust auf eine richtig coole, außergewöhnliche und dennoch tiefgründige Geschichte hat, die einen Graffitti-Künstler, ein Mädchen mit einer Schwäche für Anatomie sowie eine gehörige Portion Gefühlschaos beinhaltet, für den ist "Night Owls" das richtige Buch. Ich habe es an einem Tag durchgelesen und konnte mich einfach nicht davon losreißen. 
Definitiv ein Buch, das ich immer wieder lesen könnte!














Wer hier meine Beiträge schon etwas länger mitverfolgt, der wird wissen, dass ich jeglichen Büchern, die an königlichen Höfen spielen und in denen Tanzbälle sowie heimtückische Intrigen vorkommen, hoffnungslos verfallen bin. 
Daher ist es nicht verwunderlich, dass ich in Sherry D. Ficklins "Stolen Empire"-Serie, die hier ebenfalls schon ab und an Erwähnung fand und von der Geschichte von Katharina der Großen inspiriert wurde, regelrecht vernarrt bin. Diese Trilogie und so auch der abschließende dritte Band "Queen of Always" hat mich an so vielen Stellen geschockt, aufgewühlt und lächeln lassen. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle verpackt in einem wunderschönen Setting. Bitte, bitte lesen!














Auch "Ruined" von Amy Tintera steckt voller Intrigen, königlichen Machenschaften und einer langsamen, nachvollziehbaren Liebesgeschichte. Der Plot ist voller Wendungen und ließ mich fingernägelkauend an den Seiten kleben. Ich warte schon sehnsüchtig auf Mai, denn dann erscheint Band zwei "Avenged", der bereits vorbestellt ist und sofort verschlungen werden wird.






Dieses Buch hatte ich mir ohne große Erwartungen auf meinen Kindle geladen und wurde schon nach wenigen Seiten umgehauen. 
Fest steht: Tarryn Fisher versteht ihr Handwerk. Während des Lesens wollte ich unendliche Male meinen Textmarker zücken und unzählige Stellen markieren, musste mich jedoch mit der Markierfunktion meines Kindles begnügen. "The Opportunist" ist für mich weniger eine Liebesgeschichte (als die sie oft deklariert wird), sondern vielmehr ein außergewöhnliches Buch, das menschliche Abgründe ergründet, die Liebe - oder vielmehr das, was sie aus uns machen kann - infrage stellt und mit einer nicht gerade unschuldigen Protagonistin zu fesseln weiß. 
Diese Geschichte lässt mich auch jetzt, Monate nach dem Lesen nicht mehr los und hat sich damit zweifellos einen Platz bei den besten Büchern 2016 ergattert.


Ich hoffe, ich konnte euch bei dem ein oder anderen Titel mit meiner Begeisterung anstecken. Nun bin ich aber neugierig: Was waren eure Favoriten im Lesejahr 2016? 

Gerne könnt ihr mir auch einen Link dalassen, falls ihr auf eurem Blog ebenfalls eure besten Bücher im Jahr 2016 präsentiert habt. Ich freue mich auf eure Empfehlungen. ♥

© fearsomeangel.blogspot.com